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28.11.2016

11:53 Uhr

Antikorruptionskampagne

Chinas Reinigung von innen

VonStephan Scheuer

PremiumFür Chinas Präsident Xi ist Korruption ein „Krebsgeschwür“. Während seiner Kampagne sind bisher eine Million Manager, Funktionäre und Soldaten verurteilt worden. Künftig könnte es häufiger auch europäische Firmen treffen.

Geschenke gehören bei Geschäften in China zum Alltag. Doch der Übergang zur Korruption ist fließend. dpa

Schmuckmesse in Shenyang

Geschenke gehören bei Geschäften in China zum Alltag. Doch der Übergang zur Korruption ist fließend.

PekingPlötzlich waren sie da. Die sechs Männer drängten sich in den kleinen Besprechungsraum. Der chinesische Unternehmer war gerade mitten in seiner Präsentation für die Gäste aus Deutschland. Die dunklen Herren stellten sich nur knapp als Ermittler der chinesischen Disziplinarkommission vor, der mächtigsten Behörde im Kampf gegen Korruption. Der Unternehmer müsse jetzt mitkommen, sagten sie. Dann führten sie den Chinesen aus dem Raum.

Die deutschen Besucher waren erschrocken. Mit dem chinesischen Geschäftspartner hatten sie über Jahre zusammengearbeitet. Nun steckt der chinesische Zulieferer mitten in Antikorruptionsermittlungen. „Das Thema ist zu heikel. Schreiben Sie auf keinen Fall auch nur den Ort, in...

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