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20.02.2017

12:06 Uhr

Audi-Chef Rupert Stadler

Der Wackelkandidat

VonJan Keuchel, Martin Murphy, Volker Votsmeier

PremiumRupert Stadler beteuert im Abgasskandal weiter seine Unschuld. Doch die Einschläge kommen näher: Nun hat Audi vier Führungskräfte aus der Dieselentwicklung fristlos entlassen. Für den Konzernchef wird es eng.

Vier Audi-Ingenieure haben die fristlose Kündigung erhalten. dpa

Rupert Stadler

Vier Audi-Ingenieure haben die fristlose Kündigung erhalten.

Die Einschläge kommen näher, und Rupert Stadler, 53, fehlt womöglich ein Fluchtweg. Seit mehr als 25 Jahren ist der Mann aus einem Dorf in Oberbayern nun schon im Audi-Konzern tätig, 2007 wurde Stadler Vorstandsvorsitzender in Ingolstadt. Es waren große Schuhe, die sein Vorgänger Martin Winterkorn hinterlassen hatte. Aber Stadler füllte sie. Kaum ein anderer Manager kennt sich inzwischen so gut im Unternehmen aus wie er.

Genau das macht Stadler derzeit unglaubwürdig. Sein Konzern steckt in der schwersten Krise seiner Geschichte. Die Konzernmutter VW muss Milliarden zahlen, weil ihre Autos viel mehr Abgase in die Luft pusteten als angepriesen. Auch...

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