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24.06.2016

11:41 Uhr

Aufsichtsräte in deutschen Konzernen

Ein starker Kontrolleur allein reicht nicht

VonDieter Fockenbrock

PremiumOb Kuka, VW oder Thyssen-Krupp: Das deutsche System von Vorstand und Aufsichtsrat funktioniert oft nicht, im Zweifel macht das Management, was es will. Es braucht Kontrolleure mit Rückgrat – und eigenen Ideen. Eine Analyse.

Gipfel desaströser Unternehmensführung. dpa

Führungsriege von VW

Gipfel desaströser Unternehmensführung.

Der Roboterbauer Kuka bietet derzeit ein seltsames Schauspiel deutscher Unternehmensführung. Ein Vorstandsvorsitzender, der Bereitschaft signalisiert, ein überraschendes Übernahmeangebot aus China zu verhandeln. Großaktionäre, die derlei Ansinnen mit Entsetzen zurückweisen und den Vorstand öffentlich als vorlaut abkanzeln. Wer auch immer hier vorschnell irgendetwas gesagt oder getan haben mag – von guter Abstimmung zwischen Management und Aufsichtsrat, der ja die Interessen der Eigentümer vertreten sollte, kann da wohl kaum die Rede sein.

Ein Präzedenzfall für alle, die das duale deutsche Governance-System aus Vorstand und Aufsichtsrat skeptisch sehen. Für Gegner könnte es gar Beweis sein, dass Vorstände ohnehin immer machen, was sie wollen....

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