Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.03.2017

13:34 Uhr

US-Finanzindustrie

Frauen werden schneller gefeuert

VonFrank Wiebe

PremiumEine Studie findet bei US-Banken Anzeichen für erhebliche Diskriminierung. Obwohl Männer demnach doppelt so viele Fehler machen, ist bei Frauen das Risiko, nach einem Fehlverhalten den Job zu verlieren, deutlich höher.

Die Statue „Fearless Girl“ hat die Investmentfirma State Street Global Advisors zum diesjährigen Weltfrauentag vor den Wall-Street-Bullen gestellt. Sie soll darauf aufmerksam machen, dass in den Vorständen vieler Unternehmen nach wie vor der Anteil an Frauen sehr gering ist. AP

„Fearless Girl“

Die Statue „Fearless Girl“ hat die Investmentfirma State Street Global Advisors zum diesjährigen Weltfrauentag vor den Wall-Street-Bullen gestellt. Sie soll darauf aufmerksam machen, dass in den Vorständen vieler Unternehmen nach wie vor der Anteil an Frauen sehr gering ist.

New YorkFinanzberaterinnen haben in den USA ein 20 Prozent höheres Risiko, nach einem Fehlverhalten ihren Job zu verlieren als ihre männlichen Kollegen. Zugleich ist ihre Chance, danach einen neuen Job zu finden, um 30 Prozent niedriger. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit eines Fehlverhaltens bei Männern doppelt so hoch, sie treten auch doppelt so oft als Mehrfachtäter auf, und ihr Fehlverhalten verursacht im Durchschnitt einen 20 Prozent höheren Schaden.

Das sind die vernichtenden Urteile einer Studie von Mark Egan von der Universität Minnesota sowie Gregor Matvos und Amit Seru von der Universität Chicago. Die unterschiedliche Behandlung habe nichts mit unterschiedlicher Produktivität...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×