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23.02.2015

13:56 Uhr

Sparkassen und die niedrigen Zinsen

Kleine Banken, große Sorgen

VonElisabeth Atzler, Frank Matthias Drost

PremiumManchen Sparkassen drohen künftig Verluste angesichts der Negativzinsen der EZB. Sie haben besonders hohe Einlagen – eine Stärke, die jetzt auf einmal neue Probleme mit sich bringt.

800 Milliarden Euro Kundeneinlagen verwalten die Institute. dpa

Sparkassen unter Druck

800 Milliarden Euro Kundeneinlagen verwalten die Institute.

Frankfurt/BerlinMichael Ermrich ist ein Mann, der seine Worte mit Bedacht wählt. „Wir haben vor der weiteren Entwicklung Respekt, aber keine Angst“, sagt der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes mit Blick auf die Minizinsen in der Euro-Zone. Seine 45 Mitgliedsinstitute gehören zu den profitabelsten der Republik. Wenn Ermrich „Respekt“ verspürt, kann man sich die Gemütslage anderer Institute vorstellen. Die Sorgen wachsen angesichts der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), bei der kein Ende abzusehen ist. Minizinsen und sogar negative Zinsen für Einlagen bei der Zentralbank drücken nicht nur die Ergebnisse, sie stellen das Geschäftsmodell der Sparkassen infrage: Das Sammeln von Einlagen zur...

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