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30.03.2017

19:50 Uhr

Jurist Christoph Abeln über Gehaltstransparenz

„Der Willkür des Vorgesetzten ausgeliefert“

VonClaudia Obmann

PremiumDer Berliner Fachanwalt für Arbeitsrecht Christoph Abeln erklärt, warum viele Unternehmen aus den Gehältern ihrer Mitarbeiter ein großes Geheimnis machen und Verschwiegenheitsklauseln in Verträgen meist unwirksam sind.

Der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Christoph Abeln, in seinem Büro am Kurfürstendamm in Berlin: Der Jurist vertritt Manager bei ihren Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber. picture-alliance

Vergütung, Verschwiegenheit und Co.

Der Fachanwalt für Arbeitsrecht, Christoph Abeln, in seinem Büro am Kurfürstendamm in Berlin: Der Jurist vertritt Manager bei ihren Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber.

DüsseldorfDer Jurist und Chef der Berliner Kanzlei Abeln Fachanwälte für Arbeitsrecht ist spezialisiert auf die Vertretung von Managern, die Streit mit ihrem Arbeitgeber haben. Nicht selten geht es dabei um die korrekte Vergütung.

Herr Abeln, um Gehälter machen Arbeitgeber ein großes Geheimnis. Warum eigentlich?
Unternehmen wollen Personalkosten sparen, darum versuchen sie Gehältertransparenz zu vermeiden.

„Was machen denn Unternehmen dazu ganz konkret?“
Das geschieht beispielsweise dadurch, dass die Funktion einer Führungskraft nicht mehr einem festen Gehalt, sondern Arbeitstätigkeiten einer Funktionsstufe zugeordnet werden, sogenannten Gradings. Diese sehen dann Gehaltsspannen vor, ohne dass die Kriterien der einzelnen Gradings jedoch transparent und sauber...

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