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01.03.2016

15:16 Uhr

Besetzung von Führungsposten

Wann der Stallgeruch eher hinderlich ist

VonBert Fröndhoff

PremiumDie meisten Konzerne in Deutschland besetzen Top-Posten mit Eigengewächsen. Auch die Mitarbeiter sehen es lieber, wenn der Chef aus den eigenen Reihen kommt. Doch eine interne Besetzung ist nicht immer die beste Lösung.

„Der Neue“ kennt den Konzern in- und auswendig. dpa

Bayer-Vorstandschef Dekkers (l.) und sein Nachfolger Baumann

„Der Neue“ kennt den Konzern in- und auswendig.

DüsseldorfWerner Baumann ist das Paradeexemplar eines Dax-Vorstands. Der Strategiechef der Bayer AG erfüllt alle Kriterien, die für Topmanager in Deutschlands oberster Börsenliga gelten. Der durchschnittliche Dax-Vorstand ist im Schnitt 53 Jahre alt, schaffte mit 47 den Sprung auf den Vorstandsposten und ist Akademiker mit vorzugsweise ökonomischem Studium. Baumann kam 1962 auf die Welt, studierte Wirtschaftswissenschaften und wurde 2010 in den Vorstand von Bayer berufen.

Anfang Mai wird der Manager des Leverkusener Konzerns für einen weiteren typischen Charakterzug von Deutschlands Topunternehmen stehen: Nach 28 Jahren im Bayer-Konzern übernimmt Baumann den Chefposten bei Bayer. Die Leverkusener sind stolz, wieder ein Eigengewächs...

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