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07.11.2016

11:08 Uhr

China – die rote Gefahr

Vom Partner zum Rivalen

VonAxel Höpner, Stephan Scheuer, Klaus Stratmann

PremiumDeutsche Firmen fühlen sich in China unfair behandelt. Öffentlich sagten sie das bislang nicht aus Angst um ihr Geschäft. Doch nun stellen sie sich auf die Seite von Vizekanzler Gabriel, der bessere Investitionsbedingungen fordert.

Die Partylaune der 90er-Jahre ist für deutsche Unternehmen längst vorbei. AP

Chinesische Flagge in Schanghai

Die Partylaune der 90er-Jahre ist für deutsche Unternehmen längst vorbei.

München, HongkongLeise brummt die Klimaanlage. Die Deckenstrahler tauchen Vizekanzler Sigmar Gabriel in gelbliches Licht. Der Bundeswirtschaftsminister rückt auf der Bühne im Konferenzzentrum in Hongkong ein paar Unterlagen zurecht. Neben ihm sitzt der Vorsitzende des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen Wirtschaft (APA), Hubert Lienhard.

Gabriel nickt ihm zu, dann legt er los. „Für die chinesische Seite war es am Anfang irritierend, dass wir in relativer Klarheit auch unsere eigenen Interessen gesagt haben“, resümiert Gabriel seine China-Reise. Die deutsche Wirtschaft brauche endlich gleichberechtigten Zugang, faire Behandlung bei öffentlichen Ausschreibungen und eine Abschaffung des Zwangs zu Joint Ventures, fordert der Minister. „Natürlich ist das...

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