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25.01.2017

16:21 Uhr

Christoph Boehringer vor Gericht

Bittere Pille aus Leipzig

VonJan Keuchel

PremiumChristoph Boehringer ist wegen Insiderhandels angeklagt. Der Spross der Pharma-Dynastie wollte den Prozess so gut es geht aus der Öffentlichkeit raushalten. Doch die Strategie seiner Verteidiger droht zu scheitern.

Der Prozess ist keine gute PR für den Pharmakonzern. picture alliance/dpa

Boehringer-Schriftzug

Der Prozess ist keine gute PR für den Pharmakonzern.

DüsseldorfTrotz der Bekanntheit seines Namens findet dieser Strafprozess fast unbemerkt von der Öffentlichkeit statt. Dafür hat der Angeklagte, Christoph Boehringer, Spross der Ingelheimer Pharma-Dynastie, schon selbst gesorgt. Gleich zu Beginn heuerte er eigens einen Krisenberater an, der seither intensiv daran arbeitet, nicht allzu viele Details aus dem Landgericht Mannheim herausdringen zu lassen. Auch Boehringers Anwälte zeigten sich bisher wenig gesprächig. 

Nun könnte es ihnen erstmals unfreiwillig die Sprache verschlagen haben. Denn ein Teil ihrer Strategie, die darauf beruht, die Anklage gegen Boehringer wegen Insiderhandels aus juristischen Gründen zu kippen, ist in sich zusammengebrochen. Das dürfte am heutigen Verhandlungstag zur...

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