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26.10.2015

09:36 Uhr

Codesharing-Streit nur vertagt

Nur eine Atempause für Air Berlin

VonJens Koenen, Donata Riedel

PremiumDie Fronten zwischen Air Berlins Mutterkonzern Etihad und der deutschen Regierung sind verhärtet. Nur widerwillig hat Minister Dobrindt die umstrittenen Gemeinschaftsflüge der Airlines bis Januar genehmigt – vorerst.

Die Gespräche zwischen den Emiraten und der deutschen Regierung über die Flugrechte stocken. dpa

Flughafen Berlin Tegel bei Nacht

Die Gespräche zwischen den Emiraten und der deutschen Regierung über die Flugrechte stocken.

Frankfurt, BerlinEs ist wohl nicht mehr als ein Pyrrhussieg, den die Golf-Airline Etihad kurz vor dem Wochenende gegen Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt errungen hat. Der Minister hat Etihad die rechtlich umstrittenen Gemeinschaftsflüge mit der Tochter Air Berlin  bis zum 15. Januar 2016 genehmigt; zuvor hatte das Verwaltungsgericht Braunschweig das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) verpflichtet, die Flüge zumindest bis zum 8. November 2015 zu erlauben. Doch der Streit um die Verkehrsrechte ist damit nur vertagt. Die Fronten sind verhärteter denn je.

Wie aus dem Umfeld des Verkehrsministeriums zu hören ist, soll Dobrindt die Entscheidung sehr schwergefallen und nicht zuletzt mit Blick auf...

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