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07.07.2016

06:08 Uhr

Corporate Governance

Aufsichtsräte sollen reden

VonDieter Fockenbrock

PremiumDie Zeiten der gemütlichen Deutschland AG sind wohl endgültig vorbei: Internationale Investoren fordern, künftig nicht nur vom Vorstand informiert zu werden – und setzen sich damit durch.

„Kaffeekränzchen geht gar nicht.“ Reuters

Ulrich Lehner

„Kaffeekränzchen geht gar nicht.“

BerlinAusgerechnet Ulrich Lehner, Altmeister der deutschen Aufsichtsräte, sagte kürzlich: „Der Aufsichtsratsvorsitzende soll mit den Aktionären, die ihn wählen, über seine Arbeit sprechen.“ Dies dürfte ein weiterer Hinweis sein, dass die Zeiten der gemütlichen Deutschland AG endgültig vorbei sind. Galten Aufsichtsräte bisweilen noch als der letzte verschwiegene Hort unternehmerischer Macht im Land, brechen internationale Investoren nun mit diesem Dogma.

Hauptversammlungen und Treffen mit dem Vorstand reichen den Milliarden schweren Fonds nicht mehr aus. Sie fordern direkte Gespräche auch mit dem Aufsichtsrat, wollen wissen, wie der seine Vorstände auswählt und bezahlt, was er von der Strategie der Geschäftsführung hält oder wie...

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