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Special

Special: Cum-Ex

28.01.2016

11:26 Uhr

Wie der Cum-Ex-Informant auspackte

Der Datenschatz des Mister Smith

VonSönke Iwersen, Volker Votsmeier

PremiumAcht Monate lang feilschte ein Insider mit dem Fiskus um geheime Bank-Infos. Der USB-Stick kostete am Ende fünf Millionen Euro – und bedroht nun die ganze Branche: Die Steuerfahndung ermittelt gegen 129 Finanzdienstleister.

Kaum eine Bank wollte auf die lukrativen Cum-Ex-Geschäfte auf Kosten der Steuerzahler verzichten. dpa

Skyline des Finanzviertels in in Frankfurt

Kaum eine Bank wollte auf die lukrativen Cum-Ex-Geschäfte auf Kosten der Steuerzahler verzichten.

DüsseldorfDie Verhandlungspartner hatten die Nase voll, so schien es jedenfalls. Ein Sommertag im August 2015, die Lobby eines Hotels einer kleinen Stadt im Dreiländereck Deutschland – Frankreich – Schweiz. Fünf Männer stehen sich gegenüber, keiner von ihnen hat gute Laune.

Ein Achselzucken hier, ein bemühtes Lächeln dort. „Wir denken noch mal drüber nach“, sagt einer. Wieder Händeschütteln, dann ist das Treffen vorbei. Noch aus dem Auto heraus ruft der Anwalt des Datenhändlers die Staatsanwälte an. Der Mandant will nicht mehr. 2,5 Millionen Euro für den USB-Stick sind nicht genug. Sorry.

An dieser Stelle hätte er enden können, der größte...

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