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12.06.2016

09:32 Uhr

Das Geschäft mit dem Abiball

Abschied mit einem Knall

VonNoah Gottschalk

PremiumStadion statt Schulaula, Catering statt Kantinenessen: Abiturfeiern werden immer exklusiver – und teurer. Manche Familien können sich den Eintritt nicht leisten. Muss das sein? Nicht nur Elternvertreter fordern ein Umdenken.

Viele Jahrgänge wollen den vorherigen übertrumpfen. dpa

Tanz bei einem Abiball

Viele Jahrgänge wollen den vorherigen übertrumpfen.

KölnFreudestrahlend schreiten die jungen Damen in ihren neuen Kleidern den Weg hinauf zum Rheinenergiestadion. Junge Herren in Anzug und Krawatte begleiten sie. Die Stimmung ist festlich, das Ambiente opulent. Und das am Rande Kölns, wo sich sonst Bundesliga-Spieler in Trikot und kurzen Hosen Duelle auf dem Rasen liefern.

Hier aber feiern Schüler das bestandene Abitur. Ihre Zeugnisse bekommen sie nicht in der Schulaula, sondern auf der VIP-Tribüne des Stadions. Die „Emotionalität des Stadions“ sei den Abiturienten wichtig, sagt Lutz Wingerath, Chef der Kölner Sportstätten. Im Stadion bekämen die Abiturienten „ein einmaliges und emotionales Erlebnis, welches sie wohl in ihrem...

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