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07.12.2015

11:57 Uhr

Der geplatzte Traum

Was wird nach BHF-Verkauf aus Lenny Fischer?

VonMichael Brächer, Thomas Hanke, Michael Maisch

PremiumLenny Fischer wollte mit der BHF hoch hinaus – und scheiterte. Zumindest in der operativen Führung wird für ihn künftig kein Platz mehr sein, wenn das Geldhaus Oddo erst einmal das Sagen hat. Aufgegeben hat Fischer trotzdem nicht.

Mit 36 Jahren war er schon Vorstand einer Großbank. Pressebild

Lenny Fischer

Mit 36 Jahren war er schon Vorstand einer Großbank.

Frankfurt/ParisLenny Fischers Vision war zum Greifen nah: Ein kleines, aber feines europäisches Finanzkonglomerat wollte der Charismatiker unter Deutschlands Bankern bauen – mit der ehrwürdigen Frankfurter BHF-Bank als Kern. Doch dann wurde Fischers Firma zum Spielball einer hässlichen Übernahmeschlacht, die der Vorstandschef der Holding BHF Kleinwort Benson selbst ausgelöst hatte.

Ausgefochten wird der Kampf um die Holding, die Mutter der BHF-Bank, zwischen zwei Großaktionären: Der chinesische Finanzinvestor Fosun und das französische Geldhaus Oddo halten je rund 20 Prozent der Aktien. Jetzt, nach dem feindlichen Übernahmeangebot Fosuns und der höheren Gegenofferte Oddos sieht es so aus, als ob Fischers Karriere zu...

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