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13.12.2016

18:20 Uhr

Deutsche Bahn

Schritt zum Freizeitpark

VonFrank Specht

PremiumKünftig sollen Mitarbeiter der Deutschen Bahn so viel arbeiten wie sie wollen. Klingt arbeitnehmerfreundlich, doch der innovative Tarifansatz bei der Bahn muss den Praxistest erst noch bestehen. Ein Kommentar.

Künftig dürfen Bahnmitarbeiter selbst entscheiden, wie viel sie arbeiten. Doch kann das gutgehen? dpa

Achterbahnfahrt bei der Bahn

Künftig dürfen Bahnmitarbeiter selbst entscheiden, wie viel sie arbeiten. Doch kann das gutgehen?

Mit „Samstags gehört Vati mir“ kämpfte der DGB einst für die Fünf-Tage-Woche, mit der gelben Sonne auf rotem Grund zog die IG Metall für die 35-Stunden-Woche auf die Straße. Ziel war immer eine Arbeitszeitverkürzung für alle Beschäftigten, die unter einen entsprechenden Tarifvertrag fallen. Insofern ist das, was die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft EVG nun vereinbart haben, tarifpolitisches Neuland. Beschäftigte werden nicht mehr als Kollektiv behandelt, sondern können selbst entscheiden, ob sie lieber etwas mehr Geld im Portemonnaie oder etwas mehr Freizeit haben wollen. Sozialpartnermodelle wie diese schweben auch Arbeitsministerin Andrea Nahles vor, die sich einen neuen „Flexibilitätskompromiss“ zwischen Arbeitgebern...

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