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24.08.2015

09:14 Uhr

Deutsche Post

Geschäftsrisiko Mehrwertsteuer

VonChristoph Schlautmann

PremiumDas Erbe der Deutschen Post aus der Behördenzeit ist Segen und Fluch zugleich. Nahezu jährlich wechseln die Vorschriften, nach denen die Steuerschuld zu zahlen ist.

Der Post-Chef ist verärgert über wechselnde Steuervorschriften. Reuters

Frank Appel

Der Post-Chef ist verärgert über wechselnde Steuervorschriften.

DüsseldorfWie wird aus einer Bundesbehörde ein Dax-Konzern, ohne ihn von hoheitlichen Aufgaben zu entbinden? Im Fall der Deutschen Post fand die Politik ein typisch deutsches Instrument: die Mehrwertsteuer. Solange der Bonner Konzern die Grundversorgung übernimmt, also die deutschlandweit uneingeschränkte Zustellung an sechs Werktagen, sollten bestimmte Dienstleistungen von der Steuer befreit bleiben.

Doch selbst 15 Jahre nach dem Börsengang sorgt dies für höchste Verunsicherung. Nahezu jährlich wechseln zum Unmut von Konzernchef Frank Appel die Vorschriften, nach denen die Steuerschuld zu zahlen ist. Anleger verunsichert das zutiefst. Seit die „Wirtschaftswoche“ am Mittwoch meldete, der Post drohe eine Nachzahlung von bis zu...

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