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29.03.2016

06:49 Uhr

Ende des „Teflon-Managers“

Wenn der Boss auch Schwächen zugeben darf

VonClaudia Obmann

PremiumTop-Manager müssen stark, leistungsfähig, gesund und unaufhaltsam sein. Doch die Reihen der Entscheider lichten sich, der Perfektionismuswahn frisst auch die Besten. Zeit für einen Kulturwandel – und Tabubrüche.

Der Druck ist so enorm, dass Ängste und Fehler kaum eingestanden werden.

Geplagte Manager

Der Druck ist so enorm, dass Ängste und Fehler kaum eingestanden werden.

DüsseldorfEinen längst überfälligen Tabubruch erlebten diese Woche deutsche Fernsehzuschauer. Unauffällig kam er daher, in Form der TV-Dokumentation "Einsame Spitze". Ein 45-minütiger Beitrag auf einem der hinteren Sendeplätze — montagabends um 22.45 Uhr. Nur die Unterzeile "Topmanager am Limit" des Beitrags von Tina Soliman gab einen dezenten Hinweis auf seine Brisanz. Doch was machte nun genau diesen Fernsehabend zum historischen Ereignis?

In der Fernsehdokumentation sprachen erstmals gleich vier prominente Ex-Topmanager der deutschen Wirtschaft vor laufender Kamera über ihre Zweifel, Versagensängste, den Umgang mit falschen Entscheidungen, ja sogar den Zwang zur Selbstverleugnung während ihrer aktiven Zeit in der Chefetage - ein...

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