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07.06.2016

10:23 Uhr

770-Millionen-Dollar-Prozess in USA

Schonfrist für Solarworld

VonFranz Hubik

PremiumDas Urteil in den USA, das wohl über das Schicksal von Solarworld entscheidet, ist vertagt worden. Gründer Frank Asbeck hat nun 14 Tage Zeit für eine außergerichtliche Einigung – die sollte er nutzen, empfehlen Experten.

Ein US-Gericht hat dem Bonner Konzern im überlebenswichtigen Rechtsstreit einen Aufschub gewährt. dpa

Zeitgewinn für Solarworld

Ein US-Gericht hat dem Bonner Konzern im überlebenswichtigen Rechtsstreit einen Aufschub gewährt.

BonnEs ist ein kleiner Zeitgewinn für Solarworld-Gründer Frank Asbeck. Der Gerichtstermin, bei dem voraussichtlich über das Schicksal seines Lebenswerks entschieden wird, wurde laut Gerichtskalender um zwei Wochen verschoben. Statt am 9. Juni dürfte das zuständige US-Gericht in Michigan erst am 23. Juni bei einem Anhörungstermin darüber befinden, ob der Siliziumlieferant Hemlock Semiconductor zu Recht 770 Millionen Dollar von Deutschlands größtem Solarmodulhersteller fordert.

Asbeck hat damit zumindest 14 Tage länger Zeit, um sich doch noch außergerichtlich mit dem US-Konzern zu einigen. Denn vor Gericht stehen die Chancen für Solarworld „sehr schlecht“, den Prozess zu gewinnen, sagt etwa Peter Krebs,...

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