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04.04.2016

14:05 Uhr

Asset-Tausch von OMV und Gazprom

Raus aus der Isolation

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumÖkonomisch macht das Tauschgeschäft angesichts des niedrigen Ölpreises nur wenig Sinn. Doch für Gazprom ist der Vertrag mit dem OMV-Konzern ein strategisch wichtiger Schritt Richtung Westen. Eine Analyse.

Über eine engere Verzahnung mit den Österreichern befreien sich die Russen aus ihrer wirtschaftspolitischen Defensive. Reuters

OMV-Tankstelle in Wien

Über eine engere Verzahnung mit den Österreichern befreien sich die Russen aus ihrer wirtschaftspolitischen Defensive.

Der holzvertäfelte Saal des eleganten Palais an der Newa in St. Petersburg war für die Verhandlungen zwischen Gazprom und dem österreichischen Öl- und Gaskonzern OMV von den Russen mit Bedacht gewählt worden. Denn der mächtige Strom, der in die Ostsee fließt, ist für Russland das Tor zum Westen. Dass sich dieses Tor weiter öffnet, ist das Ergebnis eines Tauschgeschäfts beider Konzerne. Der in St. Petersburg unterzeichnete Vertrag mit der OMV sieht vor, dass Gazprom künftig Anteile an Öl- und Gasfeldern in der Nordsee zwischen Norwegen und Großbritannien erhalten wird. Im Gegenzug dürfen die Österreicher in Westsibirien „schwarzes Gold“ aus 3500...

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