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14.11.2015

10:34 Uhr

Atomrückstellungen

Die Konzerne schlagen zurück

VonKlaus Stratmann

PremiumLange haben die Kernkraftwerksbetreiber in der Debatte um die Atomrückstellungen geschwiegen, nun feuern sie mit einem Gutachten gegen den „Stresstest“ des Wirtschaftsministeriums. Ungewohnt hart in der Wortwahl.

Kernkraftwerk Grohnde von Eon: Die Freshfields-Gutachter plädieren dafür, auf gesetzgeberische Maßnahmen zu verzichten. dpa

Kernkraftwerk Grohnde

Kernkraftwerk Grohnde von Eon: Die Freshfields-Gutachter plädieren dafür, auf gesetzgeberische Maßnahmen zu verzichten.

BerlinDie Atomkonzerne blasen in der Debatte um die Rückstellungen zum Gegenangriff. Pünktlich zur nächsten Sitzung der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission, die Lösungen für den Umgang mit den Atomrückstellungen finden soll, haben die Konzerne Eon und RWE den Kommissionsmitgliedern ein Gutachten der Wirtschaftskanzlei Freshfield Bruckhaus Deringer zugeschickt. Das Gutachten, das dem Handelsblatt vorliegt, setzt sich überaus kritisch mit den bisher vorliegenden Vorschlägen zum Umgang mit den Rückstellungen auseinander.

Die Kommission tagt am Montag. Auf der Tagesordnung steht die Anhörung der Gutachter, die in der Frage der Atomrückstellungen für das Bundeswirtschaftsministerium tätig waren. Das sind einerseits die Wirtschaftsprüfer von Warth...

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