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14.03.2017

12:34 Uhr

Aufspaltung von Eon und RWE

Die erste Runde geht an Terium

VonJürgen Flauger

PremiumMilliardengewinn hier, Rekordverlust da: Die Zahlen lassen vermuten, dass die Aufspaltung von RWE cleverer war als die von Eon. Das ist aber nur auf den ersten Blick so. Beide Modelle müssen sich beweisen. Eine Analyse.

Chef Teyssen hat den radikaleren Weg gewählt, fährt damit langfristig besser als der Konkurrent RWE? dpa

Eon-Zentrale in Essen

Chef Teyssen hat den radikaleren Weg gewählt, fährt damit langfristig besser als der Konkurrent RWE?

Die Bilanzen, die Deutschlands mächtigste Energiemanager, Peter Terium und Johannes Teyssen, in diesen Tagen präsentieren, könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Innogy-Chef Terium am Montag einen Nettogewinn von 1,5 Milliarden Euro verkünden konnte, muss Teyssen am Mittwoch für Eon einen Rekordverlust vertreten.

Die reinen Fakten lassen nur eine Vermutung zu: Die Aufspaltung von RWE, die Terium noch als Chef des Mutterkonzerns einleitete, war intelligenter als der Weg, den Teyssen für Eon wählte. RWE brachte das Zukunftsgeschäft mit erneuerbare Energien, Netzen und Vertrieb an die Börse und schaffte mit Innogy einen kräftigen Newcomer. Eon spaltete das alte Geschäft mit den...

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