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15.05.2017

17:30 Uhr

EnBW plant subventionsfreien Windpark

Viel Wind mit nichts

VonFranz Hubik, Jürgen Flauger

PremiumMit dem Bau der ersten subventionsfreien Meerwindparks setzen EnBW und Dong die Ökoindustrie unter Druck. Wenn jetzt auch die Preise am Festland purzeln, gerät die Energiewende vielleicht doch noch zum Erfolg.

Die beiden Energieversorger EnBW aus Karlsruhe und Dong aus Dänemark wollen in der deutschen Nordsee bis 2025 die ersten Windparks der Welt errichten, die völlig ohne staatliche Förderung auskommen. Getty Images

Offshorewindpark

Die beiden Energieversorger EnBW aus Karlsruhe und Dong aus Dänemark wollen in der deutschen Nordsee bis 2025 die ersten Windparks der Welt errichten, die völlig ohne staatliche Förderung auskommen.

DüsseldorfTeuer, nutzlos, unkalkulierbar: Die Pioniere der Offshore-Wind-Branche mussten sich anfangs viel Spott und Häme gefallen lassen. Verbraucherschützer wetterten gegen das „kostspielige Hochseeabenteuer“, und Energieökonomen warnten vor dem Entstehen von „Subventionsruinen“. Lange schien es so, als hätten die Nörgler recht. Doch nun dreht sich der Wind.

Seit Jahresanfang erhalten Windanlagenbetreiber keine gesetzlich festgelegte Förderung mehr für den Strom, den sie produzieren. Sie müssen sich stattdessen im Wettbewerb um etwaige Zuschüsse streiten. Erstmals angewandt, hat das Auktionssystem kürzlich zu einer Sensation geführt: Die beiden Energieversorger EnBW aus Karlsruhe und Dong aus Dänemark wollen in der deutschen Nordsee bis 2025 die ersten...

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