Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

15.06.2015

17:02 Uhr

Entsorgung

Der heiße Kampf um den Hausmüll

VonChristoph Schlautmann

PremiumHeizkraft und Strom für mehr als zwei Millionen Menschen: Die Energiewende macht die verfemte Müllverbrennung überraschend attraktiv. Manch einer will damit die Abhängigkeit von russischem Gas verringern.

Schrecken der Vergangenheit verloren. dpa

Müllverbrennungsanlage in Magdeburg

Schrecken der Vergangenheit verloren.

DüsseldorfVor Journalisten gibt sich Axel Schweitzer, neben DIHK-Präsident Eric Schweitzer Inhaber des Abfallkonzerns Alba, zuweilen als Öko-Aktivist. „Wir glauben, dass eine Zukunft ohne Abfall möglich ist“, sagte er neulich in Köln. Nachhaltiges Wachstum, philosophierte er, gebe es eben nur „im Einklang mit der Umwelt“.

Ein Müllunternehmer, der den Abfall abschaffen will? Wer sich unter den Zuhörern wunderte, hatte Schweitzers Nachsatz überhört. Er glaube an die Vision, präzisierte er, dass es erst ab 2030 keine Müllverbrennung mehr gebe.

Müllverbrennung und Umweltfrevel – eine Gleichung, die auch der mächtige Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) mit Vorliebe kolportiert. Die Kapazitäten der Müllverbrennungsanlagen...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×