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07.06.2016

06:10 Uhr

Eon im Bilanzcheck

Teilen und schrumpfen

VonJürgen Flauger

PremiumEon steht mit der Aufspaltung ein „epochales Ereignis“ bevor. Doch ein Blick auf die Zahlen ist ernüchternd: Die Trennung geschieht nicht aus einer Position der Stärke, sondern in der größten Krise der Firmengeschichte.

Nach der Aufspaltung betreibt der Mutterkonzern die Atommeiler weiter. dpa

Eon-Kernkraftwerk in Grohnde, Niedersachsen

Nach der Aufspaltung betreibt der Mutterkonzern die Atommeiler weiter.

DüsseldorfDen Aktionären von Eon steht am 8. Juni ein „epochales Ereignis“ bevor. Diese Worte wählte jedenfalls Vorstandschef Johannes Teyssen mit Blick auf die Hauptversammlung. Wenn es nach Teyssen geht, sollen die Eigentümer in der Essener Grugahalle „die dritte große Zäsur“ in der Geschichte von Deutschlands größtem Energieunternehmen besiegeln.

Nach der Privatisierung des Vorgängerunternehmens Veba in den 60er-Jahren und der Fusion mit Viag zum Eon-Konzern zur Jahrtausendwende steht jetzt eine – selbst auferlegte – Verkleinerung auf der Tagesordnung: die Spaltung in zwei Teile. Die Eon SE wird sich auf das Geschäft mit der Energiewende konzentrieren, also die erneuerbaren Energien, den...

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