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12.11.2015

14:02 Uhr

Eon und der Konzernumbau

Kernspaltung setzt Energie frei

VonJürgen Flauger

PremiumNach dem größten Verlust der Geschichte steht die Strategie von Eon-Chef Teyssen mehr denn je infrage. Trotzdem ist die Aufspaltung des Konzerns richtig, kann aber nur der erste Schritt aus der Krise sein. Eine Analyse.

Wegen der niedrigen Strompreise an der Börse muss Eon Milliarden abschreiben. dpa

Atomkraftwert Grohnde in Niedersachsen

Wegen der niedrigen Strompreise an der Börse muss Eon Milliarden abschreiben.

Es ist fast ein Jahr her, dass Eon-Chef Johannes Teyssen mit seinem spektakulären Plan für eine Aufspaltung des Energiekonzerns die Öffentlichkeit überrascht hat. Damals wurde der Schritt als Befreiungsschlag für den angeschlagenen Branchenriesen gefeiert.

Inzwischen überwiegt die Skepsis: Sind die beiden künftigen Unternehmen, die „grüne“ Eon SE und die Kraftwerksgesellschaft Uniper, allein stark genug, um am Markt bestehen zu können? Spätestens seit Deutschlands – noch – mächtigster Energiekonzern am Mittwoch den größten Verlust seiner Geschichte ausgewiesen hat, steht der Sinn der Aufspaltung infrage. Auf 5,7 Milliarden Euro summierte sich der Fehlbetrag in den ersten neun Monaten. Es ist der...

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