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12.04.2016

18:00 Uhr

„Es wird arg eng“

Rettungsplan für RWE

PremiumDer Energieriese muss sparen, denn es geht ums Überleben: Die Chefs Peter Terium und Rolf Martin Schmitz werden weitere Stellen abbauen müssen. Doch eine Sparrunde reicht nicht aus. Auch die Anleger müssen verzichten.

Der Umbau von RWE soll den Energieriesen retten. dpa

Baustelle RWE

Der Umbau von RWE soll den Energieriesen retten.

EssenEnergieversorger haben jahrzehntelang üppige Gewinne eingefahren. Doch inzwischen bereiten die Konzerne ihren Eigentümern nur noch Sorgen. Deutschlands größter Stromproduzent RWE ist besonders schwer betroffen: 2015 musste das Unternehmen Milliarden abschreiben und rutschte zum zweiten Mal in drei Jahren in die Verlustzone. Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert müssen die Aktionäre auf eine Dividende verzichten.

Das Schlimmste steht RWE noch bevor. „2018/2019 wird es schon arg eng. Wir werden noch mehr sparen müssen“, sagte der künftige Chef der RWE AG, Rolf Martin Schmitz, im Interview mit dem amtierenden RWE-Chef Peter Terium dem Handelsblatt. Auf die Mitarbeiter kommt ein weiterer...

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