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12.12.2016

17:07 Uhr

Günstiger Strom für Züge

Bahn muss Millionen in Atomfonds einzahlen

VonJürgen Flauger, Dieter Fockenbrock

PremiumJahrzehntelang fuhren die Züge der Deutschen Bahn mit billigem Atomstrom. Jetzt muss sich der Staatskonzern finanziell an der Beseitigung der Altlasten beteiligen. Für Rüdiger Grube ist das ein zusätzliches Ärgergnis.

16 Prozent des Stroms, den die Bahn verbraucht, wird in Atomkraftwerken produziert. dpa

ICE in Frankfurt

16 Prozent des Stroms, den die Bahn verbraucht, wird in Atomkraftwerken produziert.

DüsseldorfFür Bahn-Chef Rüdiger Grube ist Umweltschutz eine Verpflichtung und ein willkommenes Werbeargument zugleich. „Ohne die Bahn ist die Energiewende gar nicht möglich“, sagte Grube erst vor kurzem im Interview mit dem Handelsblatt. „Wir fahren schon heute zu 90 Prozent elektrisch, und 40 Prozent unserer Energie stammt aus erneuerbaren Quellen.“

Die Botschaft ist klar: Die Deutsche Bahn ist für Vorstandschef Grube die saubere Alternative zu Lastwagen und Auto. Bis 2020 soll der Anteil der erneuerbaren Energien sogar auf mindestens 45 Prozent steigen – und danach soll er noch weiter klettern. Der Logistik- und Mobilitätskonzerns will ausdrücklich der „Umwelt-Vorreiter“ sein, so...

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