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01.12.2015

18:26 Uhr

Gutachten

Atomexperte fordert Anpassung der Rückstellungen

VonKlaus Stratmann

PremiumEin Gutachten wie ein Gau: Ein Atomrechtsexperte fordert, die Rückstellungen der Atomkonzerne im Fünf-Jahres-Rhythmus anzupassen. Das Geld soll in einen Fonds fließen. Aber das ist noch nicht alles.

39 Milliarden Euro haben die Atomkonzerne bisher für den Atomausstieg zurückgestellt. dpa

Atomkraftwerk Isar II

39 Milliarden Euro haben die Atomkonzerne bisher für den Atomausstieg zurückgestellt.

BerlinIn seiner elfseitigen Präsentation zur Konzernaufspaltung widmet RWE einem sehr brisanten Thema exakt einen Satz: „Die Haftungsmasse für Rückstellungen bleibt unverändert“, heißt es dort lapidar zum Atomproblem. Eine Erklärung, mit der sich die Politik kaum zufrieden geben wird. Ein dem Handelsblatt vorliegendes Gutachten des Atomrechtsexperten Hartmut Gaßner zum künftigen Umgang mit den Atomrückstellungen der vier Kernkraftwerkskonzerne in Deutschland – neben RWE sind das Eon, Vattenfall und EnBW – wirft etliche Fragen auf.

Gaßner schlägt vor, die Rückstellungen für den Rückbau der Reaktoren und die Lagerung des Atommülls von derzeit 39 Milliarden Euro in einen öffentlich-rechtlichen Fonds auszulagern. Die...

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