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24.02.2016

15:58 Uhr

IEA-Chef im Interview

„Das Öl-Drama in drei Akten“

VonThomas Jahn

PremiumFatih Birol, türkischer Wirtschaftswissenschaftler und Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), spricht im Interview über die Zukunft des Frackings und die Grenzen des Ölpreises.

Der IEA-Chef erwartet spätestens 2017 steigende Ölpreise. Reuters

Fatih Birol

Der IEA-Chef erwartet spätestens 2017 steigende Ölpreise.

Herr Birol, Sie warnen Energieverbraucher wie Airlines davor, sich von niedrigen Ölpreisen „einlullen“ zu lassen. Wieso?
Auf den ersten Blick sind die niedrige Ölpreise gut für den Endverbraucher. Lufthansa muss zufrieden sein, wie auch die Autohersteller. Die deutschen Unternehmen sind glücklich. Wie auch der Finanzminister: Das importierte Öl kostet weniger.

Was sind die Schattenseiten?
Nicht nur Deutschland versucht sich an der Energiewende. Nehmen Sie die in Paris beschlossenen CO2-Emissionssenkungen. Die Welt will mehr erneuerbare Energie einsetzen, und sie will Energie effizienter nutzen. Aber die Preise für Öl, Erdgas oder Kohle liegen so niedrig, dass erneuerbare Energien nicht mithalten können und...

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