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26.07.2017

06:13 Uhr

Insolventer Photovoltaikkonzern

Kein Retter in Sicht für Solarworld

VonFranz Hubik

PremiumLiquidierung oder Notbetrieb: Diese Woche entscheidet sich die Zukunft von Solarworld. Die Beschäftigten versuchen alles, um einen Investor zu überzeugen. Doch mindestens die Hälfte von ihnen dürfte ihren Job verlieren.

Schon bald könnten die letzten Module vom Band laufen. dapd

Mitarbeiter von Solarworld

Schon bald könnten die letzten Module vom Band laufen.

DüsseldorfSie kämpfen bis zum Schluss und sind zu großen Opfern bereit. Mit eindringlichen Appellen versuchen die Beschäftigten von Solarworld, in letzter Minute doch noch einen Investor davon zu überzeugen, den insolventen Photovoltaikkonzern zu retten. In einem offenen Brief an die „Freunde der Energiewende“ erklärten sich Hunderte Mitarbeiter bereit, für drei Monate auf Teile ihres Gehalts zu verzichten, falls sich nur jemand fände, der die Fabriken des einstigen solaren Aushängeschilds kaufen wolle.

„Es wäre vollkommen fahrlässig, diese qualifizierten und motivierten Leute gehen zu lassen“, mahnt Peter Finger. Der Betriebsratschef bei Solarworld in Bonn fordert: Kurzarbeit statt Freistellungen. Doch auch...

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