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09.02.2017

11:25 Uhr

Kohle- und Gaskraftwerke laufen auf Hochtouren

Wenn die Energiewende Pause macht

VonJürgen Flauger

PremiumKein Wind, wenig Sonne: In den vergangenen Wochen trugen erneuerbare Energien witterungsbedingt kaum zur Stromversorgung bei. Den Job übernahmen konventionelle Kraftwerke. RWE & Co. fordern nun eine Reform des Marktes.

Bei Windstille müssen andere Energieträger die Versorgung sichern. dpa

Windräder vor einem Kohlekraftwerk

Bei Windstille müssen andere Energieträger die Versorgung sichern.

DüsseldorfDer 17. Januar war für die Mitarbeiter von RWE im niedersächsischen Lingen ein Feiertag: So viel Strom wie an diesem Tag hatten sie noch nie auf einen Schlag ins Netz eingespeist. Zwischenzeitlich kletterte die Leistung auf über 3.300 Megawatt – allein in Lingen wurde damit über Stunden mehr Strom produziert als von allen Windrädern in Deutschland zusammen.

Nicht nur das dortige Kernkraftwerk war konstant in Betrieb. Auch die drei mit Gas befeuerten Blöcke liefen auf Hochtouren. „Wir haben alles ans Netz gebracht, was wir haben“, berichtet Matthias Hartung. Der Chef von RWEs Kraftwerkssparte war an diesem Tag zufällig vor...

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