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15.04.2016

15:17 Uhr

Konsolidierung der Branche

Warum Deutschland eine starke Stahlindustrie braucht

VonMartin Wocher

PremiumStahl kommt zwar gewichtig und manchmal etwas altbacken daher. Aber es stecken noch gewaltige Potenziale in dem jahrtausendealten Werkstoff. Eine Konsolidierung aber ist unumgänglich. Eine Analyse.

Die Stahlindustrie fordert bessere Bedingungen für fairen Wettbewerb. dpa

Stahlarbeiter demonstrieren in Berlin

Die Stahlindustrie fordert bessere Bedingungen für fairen Wettbewerb.

DüsseldorfEine rosarote Zukunft sieht anders aus. Überkapazitäten, Preisverfall, rasant steigende Importe von chinesischem Billigstahl, drohende Belastungen über verschärfte Klimaschutzregeln der EU – all das setzt der europäischen Stahlindustrie schon heute zu und wird sich zum Teil noch verstärken. Kein Wunder, dass bei dieser Ballung von Risiken die Branche ihr Heil in der Konsolidierung sucht. Derzeit spricht jeder in der Branche mit jedem, um die Chancen möglicher Allianzen oder Übernahmen auszuloten. Es geht um effizientere Produktion, geringere Kosten und Kapazitätsstilllegungen, um den Preisverfall zu stoppen.

Im Mittelpunkt dieser Überlegungen steht Deutschlands größter Stahlproduzent Thyssen-Krupp. Konzernchef Heinrich Hiesinger will die...

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