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01.12.2015

18:25 Uhr

Konzernumbau bei RWE

Ein Zauderer wird zum Zauberer

VonJürgen Flauger, Klaus Stratmann

PremiumKehrtwende bei RWE: In der Not spaltet der Essener Energieriese sein Geschäft mit erneuerbaren Energien ab – und folgt damit dem Konkurrenten Eon. Drei Gründe treiben Konzernchef Peter Terium an.

„Wir brauchen Geld für Wachstum.“ dpa

RWE-Chef Terium

„Wir brauchen Geld für Wachstum.“

DüsseldorfLange Zeit reagierte Peter Terium störrisch, wenn man ihn auf Versäumnisse ansprach. Auf das zu lange Festhalten an Atomenergie, auf das Geringschätzen von Wind, Sonne, Wasser. Das mag „aus heutiger Sicht ein Fehler gewesen sein“, gesteht der Chef des RWE-Konzerns. Die Lage ist so prekär geworden, dass Terium öffentlich klagte: „Wir brauchen Geld für Wachstum. Derzeit kriegen wir das nicht.“

Die Folge: Der Essener Energiekonzern wandelt sich radikal. Es riecht nach Revolution. Geld muss her. Und so gliedert Sanierer Terium kurzerhand das Zukunftsgeschäft mit Vertrieb, Netzen und erneuerbaren Energien in eine neue Gesellschaft aus – und nimmt Gesellschafter...

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