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29.06.2015

19:44 Uhr

K+S und die Kalibranche

Lockruf aus der Prärie

VonGerd Braune

Premium„Von herausragender strategischer Wichtigkeit“: Der Hauptgrund für die geplante Übernahme von K+S ist das Legacy-Bergwerk in der kanadischen Provinz. Platzhirsch Potash will die Konkurrenz im Heimatmarkt verhindern.

Bergleute und Besucher im Bergwerk des Bergbauunternehmen Kali und Salz (K+S AG) am Standort Siegfried-Giesen im Kreis Hildesheim. dpa

K+S Kalibergwerk Giesen

Bergleute und Besucher im Bergwerk des Bergbauunternehmen Kali und Salz (K+S AG) am Standort Siegfried-Giesen im Kreis Hildesheim.

KasselIm kommenden Jahr will der deutsche Düngemittelhersteller K+S ein Bergwerk in Betrieb nehmen, dem für die Zukunft des Konzerns bisher überragende Bedeutung zugewiesen wurde: Legacy in der kanadischen Prärieprovinz Saskatchewan. Bereits 2017 soll es mindestens zwei Millionen Tonnen Kaliumchlorid, Ausgangsprodukt für Düngemittel, liefern. Schrittweise soll anschließend die Förderung auf knapp unter drei Millionen Tonnen jährlich gesteigert werden.

Auch die Turbulenzen am Kali-Markt in den vergangenen Jahren und der Preisverfall hatten den Vorstandsvorsitzenden von K+S Norbert Steiner nicht an der Bedeutung von Legacy zweifeln lassen. „Von „herausragender strategischer Wichtigkeit“ sei das Projekt für den Konzern, hatte er immer wieder betont....

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