Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

05.06.2017

17:48 Uhr

Linde und Praxair

Kartellrechtliche Hürden der Fusion

VonAxel Höpner

PremiumLinde und Praxair wissen, dass das Fenster für eine Großfusionen nur kurz geöffnet ist. Ein Kartellexperte erklärt, welche Voraussetzungen beide Unternehmen erfüllen müssen, damit ein Zusammenschluss möglich wird.

Die Schmerzgrenze liegt bei 3,7 Milliarden Dollar. Reuters

Praxair-Chef Angel (links) und Linde-CEO Belloni

Die Schmerzgrenze liegt bei 3,7 Milliarden Dollar.

Die Fusion von Linde und Praxair zum weltgrößten Gasehersteller hat mit der Zustimmung im Aufsichtsrat des Münchener Dax-Konzerns die größte Hürde übersprungen. Doch es gibt wie bei solchen Mega-Deals üblich noch ein paar Hindernisse, die dem Zusammenschluss noch im Weg stehen könnten. Spannend wird dabei vor allem die Kartellthematik.

Diese ist hochkomplex. Linde und Praxair müssen die Fusion bei weltweit etwa zwei Dutzend Behörden anmelden. „Das alles zu koordinieren ist eine Mammutaufgabe“, sagte Dario Struwe, Kartell- und Wettbewerbsrechtler bei der Kanzlei FPS in Frankfurt, dem Handelsblatt.

Die Ausgangssituation ist klar: Linde und Praxair kommen vor allem in Amerika und Europa...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×