Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.11.2016

06:05 Uhr

MOL-Chef Zsolt Hernádi

„Die Opec wird für uns weniger wichtig“

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumZsolt Hernádi, Chef des größten börsennotierten Unternehmens Ungarns MOL, glaubt, dass Öl immer unwichtiger wird. Im Gespräch erklärt er, wie er seine Raffinerien und Tankstellen umrüsten und unabhängiger von der Opec werden will.

Der Konzern will sich radikal wandeln. Bloomberg

Pipeline-Anschluss einer Ölraffinerie von MOL

Der Konzern will sich radikal wandeln.

WienZum ersten Mal seit Jahren gibt Zsolt Hernádi, CEO des ungarischen Öl- und Gaskonzerns MOL, einem ausländischen Medium ein Interview. MOL ist das größte börsennotierte Unternehmen Ungarns. Daher beobachten viele neugierig die Umstellung des Geschäftsmodells. Hernádi glaubt, dass Öl immer unwichtiger wird und rüstet seine Tankstellen um. Es sollen Servicegeschäfte entstehen, wo tanken nur noch eine Dienstleistung ist. Hernádi wird steckbrieflich mit dem Verdacht auf Korruption gesucht. Erstmals äußert er sich zu den Vorwürfen seitens Kroatien, das einen internationalen Haftbefehl gegen ihn erwirkt hat.

Handelsblatt: Herr Hernádi, wenn Sie sich den Aktienkurs der MOL ansehen, wie groß ist Ihre...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×