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12.08.2015

16:45 Uhr

MVV Energie

Ein teures Töchterchen

VonAndreas Dörnfelder, Franz Hubik

PremiumVergangenen Herbst rettete die Mannheimer MVV Energie den Windparkbauer Juwi. Der Stadtwerkekonzern freute sich auf Projekte in Milliardenhöhe. Womöglich zu früh. Nun muss MVV viele Millionen nachschießen.

„nach wie vor in der Restrukturierung“ (Foto: A. Dörnfelder)

Juwi-Zentrale in Wörrstadt

„nach wie vor in der Restrukturierung“ (Foto: A. Dörnfelder)

MannheimAls Georg Müller den größten Deal der jüngeren Unternehmensgeschichte verkündete, fasste er sich kurz. „Andere reden von der Energiewende. Wir machen sie“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Mannheimer Versorgers MVV Energie im Herbst. MVV hatte gerade gemeldet, mittels einer Kapitalerhöhung bei Deutschlands zweitgrößtem Windparkbauer Juwi einzusteigen. Für 99,4 Millionen Euro übernahm der börsennotierte Stadtwerkekonzern 50,1 Prozent der Anteile und rettete den grünen Projektentwickler aus Wörrstadt bei Mainz vor der Pleite.

Ein dreiviertel Jahr nach dem Einstieg zeigt sich: Das neue Töchterchen wird für Georg Müller und die MVV Energie zunehmend teuer. Wie MVV am Dienstag mitteilte, überweist der Konzern mittels...

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