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01.09.2016

17:41 Uhr

Netzbetreiber

Einfach zu lukrativ

VonJürgen Flauger

PremiumDie Renditen von RWE, Eon und Co. sollen in den Sparten Strom- und Gasnetze gedeckelt werden. Das hat die Bundesnetzagentur beschlossen. Und das ist trotz der Nöte der Branche richtig so. Ein Kommentar.

Die Energiekonzerne haben seit langem Probleme in der Stromproduktion, jetzt greift die Bundesnetzagentur auch noch die Strom- und Gasnetze an. dpa

Stromnetze

Die Energiekonzerne haben seit langem Probleme in der Stromproduktion, jetzt greift die Bundesnetzagentur auch noch die Strom- und Gasnetze an.

Man könnte ja fast Mitleid mit Eon und RWE haben. In der Stromproduktion ist die Lage schon lange katastrophal – und jetzt sollen auch noch die Gewinne in der einzig stabilen Sparte gekappt werden, dem Betrieb der Strom- und Gasnetze. Die Bundesnetzagentur will die Renditen drastisch deckeln. Muss das denn auch noch sein?

Ja, die aktuell gültigen Regeln sind angesichts der Entwicklung auf den internationalen Kapitalmärkten nicht mehr zeitgemäß. Derzeit dürfen die Netzbetreiber bei der Berechnung der Netzentgelte für ihr Eigenkapital einen Zinssatz von 9,05 Prozent für Neuanlagen und 7,14 Prozent für Altanlagen ansetzen. Das ist mit Blick auf die...

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