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08.06.2016

15:51 Uhr

Neuer Eon-Chefaufseher Kley

Der Ausgeschlafene

VonPeter Brors, Jürgen Flauger

PremiumBis vor kurzem führte Karl-Ludwig Kley noch die Geschäfte beim Pharma- und Chemieriesen Merck. Nun wird der 64-Jährige Aufsichtsratschef bei Eon. Eine schwierige Aufgabe – und doch könnte er genau der Richtige sein.

„Ich akzeptiere die politischen Ziele der Energiewende. Ich halte aber die Umsetzung für unprofessionell. dpa

Karl-Ludwig Kley bei der Eon-Hauptversammlung in Essen

„Ich akzeptiere die politischen Ziele der Energiewende. Ich halte aber die Umsetzung für unprofessionell.

EssenDa sitzt er nun in Reihe eins der gut gefüllten Essener Grugahalle: Karl-Ludwig Kley (64), dunkelblauer Anzug, orangefarbene Krawatte zu weißem Hemd, die Beine übereinandergeschlagen, die Arme vor der Brust verschränkt, die Miene dem Anlass entsprechend ernst. Der Energiekonzern Eon hat seine Eigentümer zum rituellen Jahrestreffen gebeten. Und mehr als 1.500 Aktionäre sind der Einladung gefolgt.

Es gibt eine Menge zu besprechen: die Aufspaltung des Konzerns, ein schnittiges Sanierungsprogramm infolge eines Fehlbetrags von fast sieben Milliarden Euro, einen auf beklagenswertes Niveau gefallenen Aktienkurs. Und so weiter und so weiter. Die Erläuterungen zur Tagesordnung lesen sich denn auch wie ein...

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