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27.12.2016

16:21 Uhr

Niederlage im Streit mit Ölkonzern MOL

Kroaten wollen Ungarn loswerden

VonHans-Peter Siebenhaar

PremiumSeit Jahren wird MOL-Chef Hernádi in Kroatien per Haftbefehl gesucht – bei der Beteiligung am Staatskonzern INA soll es Bestechung gegeben haben. Nun hat ihn ein Gericht entlastet. Die Regierung in Zagreb reagiert prompt.

Langsamer Abschied von der Ölförderung. Bloomberg/Getty Images

Tankstellenschild von Mol

Langsamer Abschied von der Ölförderung.

WienDie Freude bei Zsolt Hernádi war Weihnachten groß. Ausgerechnet am Heiligabend teilte das UN-Schiedsgericht in Genf dem CEO und Chairman des ungarischen Öl- und Gaskonzerns MOL mit, dass es keine Beweise für eine Korruption bei der Übernahme des 49-prozentigen Anteil am kroatischen Energiekonzern INA gegeben habe. Hernádi wird auf Betreiben Kroatiens seit Jahren per internationalen Haftbefehl Kroatiens gesucht – unter anderem wegen des Verdachts auf Bestechung. „Das ist wie ein Weihnachtsgeschenk“, hieß es in Unternehmenskreisen in Budapest. „Wir haben immer gesagt, dass es beim Erwerb des INA-Aktienpakets nie Bestechungen gegeben hat“, sagte ein MOL-Sprecher. „Das ist für uns ein...

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