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12.02.2017

16:47 Uhr

Photovoltaik

Solarworld muss umbauen

VonFranz Hubik

PremiumNeuer Chef in den USA, schlankere Produktpalette, schmerzhafter Personalabbau: Der Bonner Photovoltaikkonzern will sich nach herben Verlusten aus der Krise sparen. Experten zweifeln, ob das gelingen kann.

Der Vorstandsvorsitzende des Solar-Modul-Herstellers Solarworld muss sparen. dpa

Frank Asbeck

Der Vorstandsvorsitzende des Solar-Modul-Herstellers Solarworld muss sparen.

DüsseldorfEs hätte das Jahr des großen Umbruchs werden sollen. Doch 2016 entwickelte sich für Frank Asbeck zu einem Desaster. Statt endlich Gewinne zu vermelden, muss der Gründer und Chef von Solarworld, Europas größtem Photovoltaikkonzern, wieder einmal herbe Verluste rechtfertigen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verbuchte Solarworld bei einem Umsatz von 803 Millionen Euro ein Minus vor Zinsen und Steuern (Ebit) in der Höhe von 99 Millionen Euro.

Während die Nettoverschuldung explodiert, schrumpft die Kapitaldecke bei dem Bonner Unternehmen bedrohlich. Betrugen die liquiden Mittel Ende 2015 noch 189 Millionen Euro, waren es zum Ende des vergangenen Jahres nur noch 88 Millionen...

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