Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.05.2015

08:19 Uhr

Prokon-Insolvenz

Konzern kontra Genossen

VonJürgen Flauger

PremiumDen Gläubigern von Prokon liegen zwei Angebote vor. Entweder sie überlassen das insolventen Unternehmen dem Energieversorger EnBW, oder sie gründen eine Genossenschaft.

75.000 Genussrechte-Inhaber fürchten um ihre Anlagen. dpa

Rotoren von Windkraftanlagen

75.000 Genussrechte-Inhaber fürchten um ihre Anlagen.

Frank Mastiaux hat in diesen Tagen einen regen Briefverkehr. Anleger und Mitarbeiter des insolventen Windparkbetreibers Prokon schreiben dem Vorstandschef der EnBW und fragen besorgt: Was hat der Energieriese mit ihrer Firma vor?

Prokon ist schließlich ein Pionier in der Windenergiebranche. 1995 machte sich das Unternehmen auf, die etablierten Versorger zu ärgern. Seither entwickelt, baut und betreibt Prokon Windparks und hat ein Portfolio von 540 Megawatt aufgebaut.

Anfang 2014 musste Prokon aber Insolvenz anmelden, weil sich das Management übernommen hatte. Gegen die Führung wird sogar wegen des Verdachts auf Betrug ermittelt.

EnBW-Chef zu Prokon: „Wir passen wie Schlüssel und Schloss“

EnBW-Chef zu Prokon

Premium „Wir passen wie Schlüssel und Schloss“

Der Atomausstieg übt massiven Druck auf den Energieversorger EnBW aus. Vorstandschef Frank Mastiaux spricht im Interview über sein Interesse am insolventen Windparkbetreiber Prokon und widerspenstige Anleger.

Sie soll mit zu hohen Renditen von acht Prozent geworben...

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×