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01.06.2016

20:00 Uhr

Rettungsplan für Windreich

Die Hoffnung stirbt zuletzt

VonVolker Votsmeier , Franz Hubik

PremiumWindreich-Gründer Willi Balz kämpft um sein Lebenswerk. Den Gläubigern hat er nun zwei Geldgeber aus Hongkong präsentiert. Doch wie seriös sind die potenziellen Investoren? Der Insolvenzverwalter spricht von „Pekingenten“.

Aufwind aus Fernost? IMAGO

Windreich-Gründer Willi Balz

Aufwind aus Fernost?

Wolfschlugen, DüsseldorfAm Morgen ist Willi Balz bereits durch die Wälder im baden-württembergischen Wolfschlugen geradelt. „Das gibt Energie“, sagt der 55-Jährige. Jetzt sitzt er im Gasthaus Sonne und strahlt über das ganze Gesicht. Seit mehr als zwei Jahren verharrt seine Firma Windreich in der Insolvenz. Gegen Balz ermittelt die Staatsanwaltschaft, seine Häuser wurden gepfändet, seine Frau hat ihn verlassen. Doch heute wähnt sich der Ingenieur wieder im Aufwind.

Bei Weißwurst, Brezen und Bier präsentiert Balz einen Plan, mit dem er sein Lebenswerk retten und die Gläubiger befriedigen will. Gut 90 Personen – meist ältere Herren, die Windreich-Anleihen gezeichnet hatten – sind...

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