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30.10.2015

15:42 Uhr

Rohstoffbranche ordnet sich neu

Ölmultis kämpfen gegen den Preisverfall

VonCarsten Herz, Regine Palm

PremiumEine regelrechte Ölschwemme lässt den Preis auf den Rohstoffmärkten stark fallen. Das belastet die Multis der Branche, die nun teure Großprojekte kappen. Doch damit nicht genug: Experten erwarten weitere Fusionen.

Der niedrige Ölpreis lässt die Multis der Branche ins Minus rutschen. dpa

Ölplattform

Der niedrige Ölpreis lässt die Multis der Branche ins Minus rutschen.

London/DüsseldorfEs sind offene Worte, die Ben van Beurden wählt. „Wir müssen harte Entscheidungen treffen“, räumte der Boss des größten europäischen Ölkonzerns Shell angesichts des drastischen Preisverfalls in der Branche ein. Die Quartalszahlen, die der Niederländer heute in London vorlegte, beweisen, dass dem Konzern kaum eine andere Wahl bleibt. Der Stopp von Großprojekten und der Ölpreisverfall stürzten Shell im dritten Quartal mit 7,42 Milliarden Dollar tief ins Minus – es ist der größte Quartalsverlust seit einer Dekade.

Eine Branche sieht rot: Auch der italienische Eni-Konzern rutschte von Juli bis September mit 952 Millionen Euro ins Minus, der US-Ölmulti Conoco-Phillips

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