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14.04.2015

14:00 Uhr

Rohstoffe

Neue Eiszeit in der Arktis

VonGerd Braune

PremiumDie Euphorie über das ressourcenreiche Arktisgebiet ist verflogen. Das liegt an sinkenden Rohstoffpreisen und an der Ukraine-Krise. Nun überdenken die Ölkonzerne ihre riskanten Milliardenprojekte.

Gegenwind kommt von Umweltorganisationen wie Greenpeace, die gegen Ölbohrungen im Arktischen Ozean ankämpfen. dpa

Schatzkammer Arktis

Gegenwind kommt von Umweltorganisationen wie Greenpeace, die gegen Ölbohrungen im Arktischen Ozean ankämpfen.

OttawaBis zum vergangenen Jahr hatte jeder große Rohstoffkonzern ein Ziel: in der „eisigen Schatzkammer Arktis“ aktiv zu sein. Schließlich werden im Nordpolargebiet Rohstofflager von globaler Bedeutung vermutet. An Alaskas Eismeerküste, vor Norwegen und im sibirischen Teil des Eismeers wird seit Jahren Öl gefördert. Doch nun sind die Unternehmen bei Forschungs- und Förderprojekten vorsichtig geworden. Ein Projekt nach dem anderen wird abgesagt oder verschoben.

Schuld daran ist der drastische Rückgang der Ölpreise. Binnen eines Jahres hat sich der Preis für Rohöl fast halbiert. Das veranlasst die Mineralölkonzerne jetzt, ihre Investitionsbudgets zu überprüfen. Hinzu kommt die unsichere weltpolitische Lage, die das...

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