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11.09.2015

08:10 Uhr

Rückstellungen zu niedrig

Stresstests bringen Energiekonzerne in Not

VonJürgen Flauger, Klaus Stratmann

PremiumDer Atomausstieg belastet die Energieriesen enorm. Nun droht auch noch eine drastische Erhöhung ihrer Milliardenrückstellungen. Die Konzerne sind alarmiert: Denn die Folgen für Eon, RWE, Vattenfall und EnBW wären fatal.

Die Reaktoren sind nur noch eine Last. dpa

Kernkraftwerk Grohnde

Die Reaktoren sind nur noch eine Last.

Düsseldorf/BerlinAls die Politik nach der Katastrophe von Fukushima 2011 den schnellen Ausstieg aus der Kernkraft in Deutschland beschloss, sah es so aus, als seien die Verhältnisse endlich klar: Die vier Kernkraftwerksbetreiber in Deutschland (Eon, RWE, EnBW und Vattenfall) sollen 2022 den letzten Meiler abschalten und die alten Anlagen abwickeln. Es fehlte nur noch eine Lösung für die dauerhafte Lagerung der Atomabfälle. Dann hätte Deutschland das Atomzeitalter beendet.

Doch so einfach gelingt der Atomausstieg nicht. Für die Unternehmen droht das Ende der Atomkraft zu einem unkalkulierbaren Risiko zu werden. „Es scheint das Ziel der Bundesregierung zu sein, alle vier...

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