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26.10.2015

13:04 Uhr

Schmiergeld-Verdacht bei Mibrag-Verkauf

Schmutzige Geschäfte mit Braunkohle?

VonJürgen Flauger, Grischa Brower-Rabinowitsch

PremiumDie Staatsanwaltschaft Bochum prüft Unregelmäßigkeiten beim Verkauf des ostdeutschen Braunkohleförderers Mibrag. Joachim Geisler soll als Chef vom Mibrag-Verkauf nach Tschechien finanziell profitiert haben.

Die Mibrag ist seit mehr als einer Woche führungslos. dpa

Braunkohletagebau in Sachsen

Die Mibrag ist seit mehr als einer Woche führungslos.

DüsseldorfEs sollte eine Routinesitzung werden. Der Aufsichtsrat der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag) trifft sich am Montag, und wenn nicht besondere Umstände vorlägen, hätte das außerhalb der Region auch niemanden interessiert.

Die Routine aber ist bei dem ostdeutschen Braunkohleunternehmen, das seinen Sitz in der sachsen-anhaltinischen Kleinstadt Zeitz hat, seit einigen Tagen gestört. Auf der Tagesordnung des Aufsichtsrats steht inzwischen ein Thema, das heikler nicht sein könnte und das über Zeitz hinaus viel Brisanz hat: Mibrag ist seit mehr als einer Woche führungslos. Gegen Geschäftsführer Joachim Geisler läuft ein Ermittlungsverfahren.

Nach Angaben des Unternehmens sei Geisler von „seinen dienstlichen Aufgaben,...

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