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27.11.2015

15:21 Uhr

Siemens und das Kernkraftwerk Paks

Atom-Monopoly um Ungarn

VonThomas Ludwig, Hans-Peter Siebenhaar

PremiumUngarn will sein Atomkraftwerk in Paks ausbauen. Das umstrittene Projekt könnte Siemens einen Milliardenauftrag bescheren. Doch der Fall Paks II steht bereits im Visier der EU-Kommission.

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor dem Parlament in Budapest gegen den Ausbau des ungarischen Atomkraftwerks. AFP

Protest gegen Paks

Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor dem Parlament in Budapest gegen den Ausbau des ungarischen Atomkraftwerks.

Brüssel/BudapestDer Ausbau des umstrittenen Atomkraftwerks Paks könnte Siemens einen dicken Auftrag bescheren. Der Münchener Konzern möchte für den 12,5 Milliarden teuren Neubau Paks II Turbinen im Wert von einer Milliarde Euro liefern. Das sagte Dale Martin, Chef von Siemens Ungarn, bei einem Energiediskurs der deutschen Botschaft in Budapest. „Siemens ist daran interessiert, den konventionellen Teil des Neubauprojektes Paks sowie die betriebliche Steuerungs- und Regeltechnik zu liefern“, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Neben den technischen Vorteilen könne Siemens mit seinem Turbinenkomponentenwerk in Budapest lokale Kompetenz einbringen.

Der Konzern betreibt in der ungarischen Hauptstadt eine Turbinenkomponentenfabrik mit 600 Beschäftigen....

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