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26.06.2017

12:57 Uhr

Solarkonzern Yingli aus China

Erst hofiert, dann ausgequetscht

VonFranz Hubik, Stephan Scheuer

PremiumSiC-Processing recycelte Abfälle für den Solarkonzern Yingli – und träumte vom großen Geld. Doch der Mittelständler ging Pleite, weil die Chinesen nicht mehr zahlten. Der letzte verbliebende deutsche Mitarbeiter in Chinas „Solarhauptstadt“ berichtet.

An der Fassade des Yingli-Fabrikgebäudes in Baoding prangt das Firmenlogo: Der chinesische Konzern hat Zahlungen an seinen deutschen Partner eingestellt. Reuters

Yingli Solar

An der Fassade des Yingli-Fabrikgebäudes in Baoding prangt das Firmenlogo: Der chinesische Konzern hat Zahlungen an seinen deutschen Partner eingestellt.

Boading/DüsseldorfDie Fabrikhalle rostet vor sich hin. Lediglich ein schmales Stahlgerippe hält die wacklige Wellblechkonstruktion an der Decke zusammen. Vereinzelt bahnen sich zwar noch Sonnenstrahlen ihren Weg durch die verschmutzten Fensterscheiben. Doch sonst strahlt in dem Werk in Chinas „Solarhauptstadt“ Baoding nichts mehr. Dort wo das Herz der Fabrik pulsieren sollte, schweben jetzt viele Staubkörner durch die Luft. Kaum zu glauben, dass hier, gut 150 Kilometer südwestlich von Peking, einmal Spezialmaschinen aus Deutschland rund um die Uhr brummten. Der bayerische Mittelständler SiC-Processing recycelte mit seinen Anlagen in Baoding Sonderabfälle aus der Solarzellenproduktion und träumte vom großen Geld.

Dafür suchte sich...

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