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11.05.2017

15:44 Uhr

Solarworld-Chef Frank Asbeck

Das Ende des Sonnenkriegers

PremiumMit der Solarworld-Pleite verliert die deutsche Photovoltaikbranche ihre schillerndste Figur: Frank Asbeck war Ökopionier, Subventionsritter, Chinesen-Schreck. Doch es wäre kaum zu glauben, dass es leise um ihn wird.

Die markigen Sprüche halfen letztlich nichts. dpa

Frank Asbeck

Die markigen Sprüche halfen letztlich nichts.

DüsseldorfDünnhäutig und mürrisch ist Frank Asbeck geworden. Der einst so fröhliche Unternehmer zeigte sich in den vergangenen Monaten bei seinen spärlichen öffentlichen Auftritten teils sogar ein wenig aggressiv. Als der Gründer und Chef von Solarworld beispielsweise Ende März mit seinem Maserati von seinem Wohnsitz, der direkt am Bonner Rheinufer gelegenen Villa Cahn, zur jährlichen Bilanzpressekonferenz seiner Firma brauste, hatte er bereits reichlich Wut im Bauch. Der Grund: Schon früh am Morgen hatte ihm ein Interview im Handelsblatt die Laune vermiest.

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